Renovierungsarbeiten sind in vollem Gang!

Nachdem es unserer Gesellschaft gelungen ist, das Anwesen Katharinenstraße anzumieten (sieh unten stehenden Artikel) sind die Renovierungsarbeiten in vollem Gang. Mittwochs uns Samstags treffen sich derzeit engagierte Mitglieder unserer Gesellschaft, um das Haus für unsere Zwecke nutzbar zu machen. Anstreichen, tapezieren, Einbau einer günstig erworbenen Küche - das sind die derzeitigen Aktivitäten - und danach steht das Nutzungskonzept an. Welcher raum wird künftig wofür genutzt? Was können wir aus den diversen lagern in der Katharinenstraße konzentrieren? Jede Menge Arbeit also - und das macht auch noch Spaß!
Aber nicht nur in der Katharinenstraße wird derzeitig fleißig gewerkelt - auch in den diversen Außenlagern sind wir aktiv. Sichten, aussortieren, dokumentieren, Regale bauen ... - wir könnten wie in allen Tätigkeitsfeldern unserer Gesellschaft auch hier Hilfe gebrauchen. Machen Sie mit - es lohnt sich!

Zöller-Stiftung unterstützt die Gesellschaft für Stadtgeschichte und Kultur e.V. (GSK)


 

Birgitt Paffhausen (Siftungsvorstand) und Jürgen Johannsen Vorsitzender GSK bei der Schlüsselübergabe


Vor 22 Jahren haben engagierte Bürgerinnen und Bürger aus unserer Stadt die Gesellschaft für Stadtgeschichte und Kultur gegründet. Es war die Liebe zu ihrer Heimatstadt und der Wille, Besonderheiten und Traditionen der Stadt zu pflegen und zu bewahren. Zu diesem Zweck betreibt die GSK das Museum für Stadtgeschichte im Stadtteil Grenzhausen am Laigueglia-Platz, das regelmäßig jeden 2. und 4. Sonntag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet ist. Auf Wunsch können weitere Termine vereinbart werden. Besonders beliebt sind Führungen bei Jahrgangstreffen und bei den städtischen Großveranstaltungen „Keramikmarkt“ und „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“. Leider kann das Museum aus Platzmangel keine weiteren Sammlungsstücke aufnehmen. Zu deren Aufbewahrung und Lagerung mussten zusätzliche Räume angemietet werden. Durch glückliche Umstände ergab sich nun für die GSK eine günstige Gelegenheit, das im Eigentum der Geschwister Else und Käthe Zöller-Stiftung befindliche Gebäude „Katharinenstraße 5“, anzumieten. In der  vergangenen Woche unterzeichneten die Vorstände der beiden Institutionen den Mietvertrag und betonten die gute und einvernehmliche Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Stiftungs- und Vereinszweckes.  Die Zöller-Stiftung wurde von den Geschwistern Else und Käthe Zöller gegründet. Sie verfolgt u.a. das Ziel, das Museum für Stadtgeschichte und die Erforschung der Geschichte der Stadt Höhr-Grenzhausen zu fördern. Allerdings konnte die Anmietung des Objekts nur durch eine zusätzliche finanzielle Unterstützung von der Stadt sowie durch private Spender realisiert werden. Für dieses Engagement bedankt sich der Vorstand der GSK bei den Sponsoren sehr herzlich.
Mit der Bereitstellung der Räumlichkeiten ist aber erst der 1. Schritt zur Realisierung des Projekts „Stadtarchiv“ eingeleitet. Im nächsten Schritt gilt es, die Räumlichkeiten herzurichten. Da wir ausschließlich ehrenamtlich tätig sind, stoßen wir hierbei an personelle Kapazitätsgrenzen. Deshalb wenden wir uns an Mitglieder, Freunde und Förderer mit der Bitte, unseren Arbeitseinsatz z.B. beim Anstreichen, Räumen, Aufbauen von Regalen und Transport von Möbeln tatkräftig zu unterstützen. Wer mitmachen möchte, wende sich bitte an Jürgen Johannsen Tel. 0160/97552685 E-Mail: juergen-johannsen@t-online.de



Museum für Stadtgeschichte wieder gut besucht



 Die Stadt Höhr-Grenzhausen, das Keramikmuseum Westerwald und viele keramische Betriebe und Ateliers hatten am vergangenen Sonntag zu „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“ eingeladen. Das schöne Frühlingswetter, ein breitgefächertes Angebot handwerklicher und künstlerischer Keramik sowie ein interessantes Rahmenprogramm im Keramikmuseum lockten zahlreiche Gäste aus nah und fern in die Stadt der Keramik. Bescheiden, aber mit einer sehenswerten Ausstellung präsentierte sich das Museum für Stadtgeschichte und lud die Besucher zu einer Reise in die Vergangenheit ein. In verschiedenen Ausstellungseinheiten sind Gegenstände, Dokumente und Objekte zu sehen, die dem Betrachter einen Blick in die Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Stadt Höhr-Grenzhausen vermitteln. Neuste Anschaffung des Vereins ist ein Großbildschirm-Fernseher, der erstmals im Stadtmuseum zum Einsatz kam. Alte Filme über Höhr-Grenzhausen und das Kannenbäckerland stießen bei den Museumsbesuchern auf großes Interesse. Der Vorsitzende der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Kultur e.V. (GSK), Jürgen Johannsen, freute sich über die große Anzahl der Besucher, darunter auch prominente Gäste aus der Politik. So konnte er u.a. die Bundestagsabgeordnete Gabi Weber und den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen, Thilo Becker, begrüßen. Beide zeigten sich beeindruckt von dem ehrenamtlichen Engagement der Vereinsmitglieder, die mit viel Herzblut den laufenden Betrieb des Museums sicherstellen. Das Museum wird von der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Kultur e.V. betrieben. Ziel des Vereins ist es, die Besonderheiten und Traditionen der Stadt zu pflegen, zu bewahren und zu fördern. Der Schwerpunkt liegt auf der Pflege des lokalen Brauchtums und Dialekts und auf der Erforschung und Publizierung der lokalen Geschichte. Der Vereinsvorstand wünscht sich eine noch stärkere Wahrnehmung seiner Aktivitäten in der Bevölkerung im Interesse der Erhaltung von Höhr-Grenzhäuser Gebrauchs- und Kulturgut für nachfolgende Generationen. Informationen über die GSK finden interessierte Bürgerinnen und Bürger im Internet unter www.gsk-hg.de
 


  Unser Vorstand



von links: Beisitzer Uwe Finke, Schriftführer Werner Münzel, Schatzmeisterin Doris Berners, Beisitzer Helmut Pöhlmann, Beisitzer Jürgen Zöller, Vorsitzender Jürgen Johannsen;
es fehlt: stellvertretender Vorsitzender Stephan Bläsner




  Nachruf
 
Die Gesellschaft für Stadtgeschichte und Kultur e.V. Höhr-Grenzhausen gedenkt in stiller Trauer ihres Vorstandsmitgliedes

Hans Wirbelauer

der in der vergangenen Woche im Alter von 85 Jahren verstorben ist.

 Er war als Gründungsmitglied unserer Gesellschaft nicht nur ein Mann der ersten Stunde, er hat während seiner über 20jährigen Mitgliedschaft mit Ausdauer, Leidenschaft und Gespür Dokumente, Bücher, Fotos, Geräte und sonstige erhaltenswerte Gegenstände gesammelt, die größtenteils  in unserem Museum für Stadtgeschichte zu sehen sind. Mit seinem umfangreichen Wissen über die Geschichte seiner Heimatstadt waren seine Vorträge und Führungen als Stadt- und Museumsführer eine Bereicherung für einheimische Bürgerinnen und Bürger sowie für interessierte Besucher unserer Stadt. Im Focus seiner verdienstvollen, ehrenamtlichen Tätigkeit stand das Bemühen, Jugendlichen einen Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt ihrer Eltern und Großeltern zu vermitteln. Die von ihm gestalteten Jahreskalender mit alten Straßen- und Häuseransichten, gesellschaftlichen Ereignissen, Werken und Bildern früherer Künstler sowie Zeugnissen gewerblichen Schaffens waren als Dokumente der lokalen Vergangenheit nachgefragt und begehrt. Für seine aktive, kompetente und engagierte Mitarbeit gebühren ihm Dank und hohe Anerkennung. Sein fachkundiger Rat wird uns fehlen.
Den Angehörigen wünschen wir in der Zeit des Abschieds und Trauer viel Kraft.

Gesellschaft für Stadtgeschichte und Kultur e.V. Höhr-Grenzhausen
Jürgen Johannsen, Vorsitzender
 
 



Fragebogen zur aktiven Mitarbeit

Gesellschaft für Stadtgeschichte und Kultur e.V. (GSK) Höhr-Grenzhausen
 
Fragebogen zur Erfassung der Mitarbeit in der GSK
 
Ich interessiere mich grundsätzlich für eine Mitarbeit in einem der nachfolgenden Arbeitskreise der GSK

⃝       Arbeitskreis 1 „Sammeln und Bewahren“
         Die Sammlungen sind die Basis unseres Museums. Kurzfristig sollen die vorhandenen      
         Sammlungsgegenstände/-objekte gesichtet, analysiert und inventarisiert werden. Es ist satzungsgemäß die
         Aufgabe der GSK, Zeugnisse der Vergangenheit und der Gegenwart dauerhaft für nachfolgende Generationen
         zu erhalten.

⃝       Arbeitskreis 2 „Forschen und Dokumentieren“
        
Forschen und Dokumentieren bedingen sich gegenseitig. Auf die Ergebnisse des Arbeitskreises 1 aufbauend,
         können sich objektbezogene Forschungsarbeiten ergeben. Auch Themen, wie z.B. Stadtgeschichte,      
         Stadtpolitik, Stadtentwicklung, religiöses Leben und Vereinsleben, Industrie, Handwerk und Handel sollen
         dokumentiert werden, damit wertvolles Wissen nicht verloren geht   

O       Arbeitskreis 3 „ Ausstellen und Vermitteln“
        
Schwerpunkt unserer Arbeit ist der Betrieb, die Unterhaltung und die Gestaltung des Museums für
         Stadtgeschichte und Kultur. Das Museum als Ort der Bildung und als Treffpunkt für Generationen
         bekanntzumachen, weiterzuentwickeln und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, erfordern ein
         neues Konzept und zusätzliche Personalkapazitäten.

⃝       Arbeitskreis 4 “Veranstaltungen/Angebote“
         
Die GSK wird in der Öffentlichkeit nicht ausreichend wahrgenommen. Gespräche, Vorträge, Lesungen und
          Aktionstage können die Aufmerksamkeit und Wahrnehmung der GSK und ihrer Aufgaben positiv beeinflussen.
          Diese Aktivitäten sollen auch zur Gewinnung neuer Mitglieder beitragen.
 
 
 
Ich bin bereit, bei den nachstehenden Tätigkeiten aktiv mitzuarbeiten
⃝        handwerkliche Arbeiten (z.B. Malerarbeiten, Dekoration  und   Raumausstattung, Einrichtung eines
          Mehrzweckraumes im Gebäude Katharinenstraße 5)
⃝       Ausarbeitung eines Museums- und Ausstellungskonzeptes       
⃝       Sichtung der gesammelten Objekte, Bilder, Bücher u.a.
⃝       Aufbau einer Bibliothek
⃝       Erstellung eines Inventarverzeichnisses
⃝       Aufsicht im Museum für Stadtgeschichte und Kultur während den Öffnungszeiten
⃝       Digitalisierung von Dokumenten, Schriften, Artikeln

Ich könnte durchschnittlich im Monat mitarbeiten
bis zu 5 Stunden                               ⃝ 
bis 10 Stunden                                  ⃝ 
mehr als 10 Stunden                          ⃝
und zwar vorwiegend an Samstagen   ⃝ 
an Wochentagen                                ⃝

⃝       Eine regelmäßige Mitarbeit ist mir leider nicht möglich. Ich bin aber im Bedarfsfall zur Mitarbeit bei einzelnen, zeitlich befristeten   Aktionen z.B. Aufbau einer Ausstellung, Aufräumungsaktionen ansprechbar.
Datum/Name/Vorname ____________________________________________           
Anschrift  ________________________________________________________
Telefon und ggf. E-Mail-Adresse______________________________________
Bitte den Fragebogen an eine der beigefügten Adressen der Vorstandsmitglieder zurücksenden! Vielen
letzte Änderung: 10.05.2018